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Güterterminal Haidforst beeinträchtigt Notfallversorgung

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Der geplante Containerumschlagplatz nördlich des bestehenden Industriegebietes Nord dürfte neben den vermutlich großflächigen Waldrodungen noch andere, zunächst nicht vermutete Auswirkungen haben.
Die Notfallversorgung am Krankenhaus Traunstein wird sich verschlechtern. Weshalb?

Um eine große Container-Anlage wirtschaftlich betreiben zu können ist es notwendig, möglichst große Einheiten auf ein mal zu bewegen, d.h. der Güterzug sollte möglichst lang sein. Die maximal zulässige Länge eines Güterzuges beträgt in Deutschland 835 Meter. Ein solcher Güterzug müsste regelmäßig vom Traunsteiner Bahnhof, wo ja der Hauptschienenstrang verläuft, durch die Stadt am Krankenhaus vorbei fahren und den Bahnübergang Wolkersdorfer Straße queren.
Bekannterweise befindet sich wenig Meter stadtauswärts die Zufahrt zur Notfallaufnahme des Krankenhauses.
Rangiert wird im Gegensatz zu einer Zugfahrt grundsätzlich “auf Sicht” mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Ein Rangierbegleiter muss hier…

Spaziergang vom Industriegebiet Nord durch den Haidforst nach Weiderting

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Bei schönem Aprilwetter habe ich am 16.4.2010 einen Spaziergang im Haidforst nordwestlich des Industriegebietes Nord Richtung Weiderting unternommen. Für die genauere Orientierung habe ich hierzu eine kleine Übersichtskarte angefertigt damit die Fotos den Orten zugeordnet werden können.


Im Bereich von Punkt 1 der Übersichtskarte lagern Baumstämme die erst vor kurzem entlang des Weges Richtung Süd (also zum Industriegebiet hin) gefällt wurden:


Im Bereich von Punkt 2 ist überraschenderweise erst vor relativ kurzer Zeit gerodet worden, dieser Abschnitt befindet sich in der Phase der Wiederaufforstung. Interessantes Detail: Dieser Bereich ist, wenn man den bei den Herbstbegehungen 2009 präsentierten Plan als Grundlage heranzieht, gar nicht für das “Güterterminal” ( Die Sprachregelung ändert sich von Zeit zu Zeit) vorgesehen, eine LKW-Zufahrt zum “Güterterminal” von Weiderting aus wäre somit gar nicht möglich.


Auf Nussdorfer Gemeindegebiet ist man mit den Rodungen offensichtlic…

Videoüberwachung in der Bahnhofsunterführung: Stadtratsbeschluss und Wirklichkeit

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Im Juni 2009 wurde hier darauf hingewiesen dass das Videoüberwachungssystem in der Traunsteiner Bahnhofsunterführung ohne Stadtratsbeschluss installiert woden sei. Dies ist nicht ganz richtig (aber auch nicht ganz falsch). Der genaue und vollständige Wortlaut des Stadtratsbeschlusses zur Videoüberwachung in der Bahnhofsunterführung lautet:
“Das im Parktunnel eingebaute Überwachungssystem soll auf die beiden Aufzüge bei der Bahnhofsunterführung erweitert werden”.


Daraus geht hervor dass der Traunsteiner Stadrat nur den Einbau von genau zwei Kameras in oder unmittelbar bei den neu gebauten Aufzügen genehmigt hat. Von dem 3-D Überwachungssystem im westlichen Tunnelteil (siehe Bericht vom Juni 2009) und von den beiden Kameras ausserhalb des Tunnels mit denen die Güterhallenstraße überwacht wird ist im Stadtratsbeschluss nirgends die Rede.


Eine Bauaufsicht und Kostenüberwachung durch die Stadtverwaltung scheint offensichtlich nicht stattgefunden zu haben - Die Installation von 7…

Haidforst - Bericht der öffentlichen Stadtratssitzung vom 25.3.2010

Traunsteiner Stadtratssitzung vom 25. März 2010 um 15:00 Uhr im großen Saal
Protokoll des Tagesordnungspunktes 3: “Vollzug des Baugesetzbuches (BauGB); Änderung des Flächennutzungsplanes zur Darstellung eines Gewerbegebiets zwischen dem vorhandenen Gewerbegebiet an der Industriestraße, der Bundesstraße 304 und der Stadtgrenze”.
Dieses Protokoll beruht auf handschriftlichen Notizen die während der Stadtratssitzung angefertigt wurden. Diese Notizen sind wegen der Kürze der Zeit unvollständig und können deshalb auch fehlerhaft sein. Die Aussagen der an der Diskussion Beteiligten sind stark verkürzt wiedergegeben.

Der erste Redebeitrag kam von Dr. Rainer Schenk von der Traunsteiner Liste: Herr Schenk lehnte den Antrag entschieden ab und wies darauf hin dass die Waldfläche im Traunsteiner Stadtgebiet in den letzten 40 Jahren bereits von 50 % auf 38% geschrumpft sei. Ferner wies Herr Schenk auf die 1300 gesammelten Unterschriften gegen die Rodung des Haidforstes hin. Herr Schenk…