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Corona Zahlen des Landratsamtes Traunstein genauer betrachtet

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Mit Beginn der sogenannten "Corona Krise" hat man beim Landratsamt Traunstein begonnen, regelmäßig aktuelle Corona Zahlen zu veröffentlichen.



Auf einer übersichtlich gestalteten Seite gibt man in in kurzer Form an wie viele Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein bisher insgesamt aufgetreten sind, wie viele Geheilte und wie viele Verstorbene Patienten verzeichnet wurden.

Man achtet in der Formulierung der aktuellen Todesmeldungen sogar auf eine genaue Formulierung, indem man nicht behauptet dass die Verstorbenen AN einer COVID-10-Infektion verstorben sind sondern teilt nur mit dass bei den Todesfällen AUCH eine COVID-19-Infektion diagnostiziert worden ist.

Bei der Angabe der gesamt ermittelten Corona-Fälle weist man in den Hinweisen am Ende der Seite auf die Zählweise folgendermaßen hin:

"Bestätigte Fälle: Summe aller jemals gemeldeten Infektionen im Gemeindegebiet. Dazu zählen auch Personen, die wieder gesund und virenfrei sin…

Ein Reisebericht aus Taiwan in Corona-Zeiten

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Ein Reisebericht eines Redakteurs einer bekannten Computerzeitschrift zeigt, wie man mit der sogenannten Corona Pandemie umgehen kann wenn man in einem Staat mit einer kompetenten Regierung lebt. Der Autor hat zusammen mit seiner Frau (sie ist Taiwanesin) vom 6. März 2020 bis 15. März 2020 eine Reise nach Taiwan unternommen und berichtet, wie man in Taiwan mit dem Problem umgeht - ganz ohne Geschäftsschliessungen und Einschränkung der Bürgerrechte.



Taiwan hat am 14.4.2020 laut Johns Hopkins University nur 393 Corona-Infizierte, Deutschland 130.000, Bayern 33.000 laut RKI. [1]

Vorweg einige Infos zu Taiwan:
In Taiwan leben fast doppelt so viele Einwohner (23,5 Mill.) wie in Bayern (13 Mill.) auf einer Fläche die nur halb so groß ist wie diejenige Bayerns.

Hier der Link zum Reisebericht von c't Redakteur Georg Schnurer, Lesezeit ca. 5 - 7 Minuten:

https://www.heise.de/ct/artikel/Ein-Reisebericht-aus-Taiwan-in-Corona-Zeiten-4692414.html

Die Schilderung zeigt deutlich: Die Einschränkun…

Corona - Wie solidarisch zeigen sich die Traunsteiner Ämter und Behörden?

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Die sogenannte "Corona Krise" hat uns in diesen Wochen alle fest im Griff. Bundeskanzlerin Merkel sagte  in Ihrer Fernseh-Ansprache vom 18.3.2020 unter anderem: "[..]Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst. Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt. [..]"

Ob die Einschätzungen der Kanzlerin richtig waren wird sich zeigen, in der Zwischenzeit wurden staatlicherseits aber Fakten geschaffen und man kann behaupten dass wir jetzt alle in einer Krise stecken.

Wie aber haben sich in dieser Situation  die "staatstragenden Institutionen", also die Ämter und Behörden hier in Traunstein verhalten? Wie solidarisch haben diese sich gezeigt?

Um das herauszufinden habe ich Anfang April 2020 einigen Ämtern vor Ort einen Besuch abgestattet:

Am Amt für Kinder, Jugend und Familie in der Katharinenstraße werden Besucher folgendermassen inf…

Beobachtungen zum Corona Virus

Nach wochenlangem Bombardement durch die sogenannten Qualitäts - und Öffentlich Rechtlichen Medien in Sachen "Corona-Pandemie" ist es sicherlich angebracht sich anhand der Fakten einen Überblick zu verschaffen.

Versuchen wir also die aktuelle Situation richtig einzuordnen.

Die sogenannte "Corona-Pandemie" 2020 hat bis einschliesslich 21.3.2020 bisher 46 Tote gefordert.
Quelle: Robert Koch Institut

Hier zum Vergleich die Zahlen zu einigen vergangenen starken Influenzawellen in Deutschland:

Grippewelle 1995 / 1996: ca. 24900 Tote
Grippewelle 2009 / 2010: ca. 20600 Tote
Grippewelle 2017 / 2018: ca. 25100 Tote
Quelle: Deutsches Ärzteblatt

Während bei den vergangenen Epidemien kein Hahn nach dem Schicksal der tausenden Toten gekräht hat sollen jetzt plötzlich Katastrophenszenarien und Ausgangsbeschränkungen nötig sein? Bei aktuell 46 Toten in einem Land mit 83 Millionen Einwohnern?
Bei allem Respekt, sicherlich ist jeder Tote bedauernswert, aber gestorben wird bekanntl…

Schildbürgerstreich Heilig Geist Steg Traunstein

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Kürzlich wurde das zweite Brückenfragment des "Heilig Geist Steges" über die B304 montiert. Bauherr dieses Projekts ist das Staatliche Bauamt Traunstein.


Bereits beim ersten Blick auf das neue Bauwerk merkt man: Hier sind gleich mehrere Dinge gründlich daneben gegangen:
1. Der vormalige praktische Fuß-Radweg von der Heilig Geist Brücke hinunter zu Motorrad Weidacher Richtung Tankstelle/Teisendorf ist nicht mehr vorhanden, er wird nun durch das Fundament der neuen Brücke blockiert! 

Radfahrer und Fußgänger die von der Traunsteiner Innenstadt über die im Volksmund auch " Wamsler Rutsche" Richtung Teisendorf / Tankstelle unterwegs sind müssen nun einen Umweg zunächst Richtung Sparz und dann um 180 Grad wieder zurück zum Kreisverkehr in Kauf nehmen. Dies ist immerhin ein Umweg von über 215 Metern (einfache Entfernung).


2. Leider führt der neue Steg nach "Nirgendwo", hier will eigentlich niemand hin, und wenn man die Schleife bis ganz hinunter zur Heilig Geis…

Fridays4Future Demo am 20. September 2019 in Traunstein

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Am Freitag den 20. September fand in Traunstein die im Rahmen des globalen Klimastreiks angekündigte Demonstration von Fridays4Future statt. Um 10:45 Uhr hatten sich am Bahnhofsvorplatz überraschend viele Teilnehmer eingefunden. Auffallend war dass nicht nur Schüler und Schülerinnen vor Ort waren sondern dass alle Altersgruppen beteiligt waren. Eine Schätzung der Teilnehmerzahlen ist schwierig, es dürfte sich aber um mehrere hundert Personen gehandelt haben. Viele Plakate, teils witzig, teils drastisch, waren zu sehen.
Hier einige Eindrücke vom Bahnhofsvorplatz:










Der Demonstrationszug bewegte sich vom Bahnhofsvorplatz die Bahnhofstraße hinunter quer über den Stadtpark zum Landratsamt. 




Dort schoppte sich der Zug etwas, weiter ging es die Marienstraße entlang über den Maxplatz zum Stadtplatz unmittelbar vor das Rathaus. Am Rathaus wurden mehrere Reden gehalten, die akustischen Bedingungen waren leider etwas schwierig, nicht alle Rednerinnen und Redner waren gut zu verstehen. Beklagt wu…

Schulwegsicherheit in Traunstein im Winter

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Der Winter 2018 / 2019 hat sich bis jetzt als recht schneereich erwiesen. Zeit sich einmal anzusehen wie ernst man es mit der Winter - Schulwegsicherheit in der Schulstadt Traunstein nimmt.
Ich habe mir hierzu zwei seit Jahrzehnten unverändert existierende Schulwege zu den Schulen Maria-Ward Realschule (Sparz) und zum Schulkomplex Reiffenstuel-Realschule / FOS / Berufsschule angesehen.

SPARZ
Der Fußweg für die Schüler die zu Fuß aus der Stadt in die Maria Ward Schule gehen führt von der Trauner Straße kommend über die grüne Fußgängerbrücke über die Traun und dann unter der Bundesstraße hindurch den Berg zum Schulgebäude hinauf. Besser gesagt er führe, denn am Beginn des Bergweges bietet sich den Schülern folgender Anblick:



„Dieser Weg wird im
Winter nicht geräumt
und gestreut
Begehen auf eigene
Gefahr“


Die Schüler stehen jetzt vor der Entscheidung den Weg über den schneereichen, glatten und steilen Weg fortzusetzen oder 500 Meter Umweg (extra ausgemessen) in Kauf zu …

Schneefälle im Januar 2019 in Traunstein aus Fußgänger-Sicht

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Die starken Schneefälle Anfang bis Mitte Januar 2019 haben auch in Traunstein zu erheblichen Problemen geführt. Begonnen hatte das so genannte “Starkschneeereignis über Mitteleuropa” in Traunstein exakt am Freitag, den 4.1.2019 nachmittags. Die Schneefälle waren durch Wetterberichte bereits seit Tagen angekündigt, der Deutsche Wetterdienst hatte eine Unwetterwarnung ausgegeben.



Für Traunstein, das auf 600 Meter Meereshöhe im Nordstau der Alpen liegt stellen solche Wetterbedingungen nicht unbedingt absolute Ausnahmen dar, erinnert sei z.B. an den Winter 2006. Nach Einsetzen der Schneefälle konnte man dann auch beobachten dass die Straßenräumungsdienste gut vorbereitet waren, die Straßen wurden insgesamt gut vom Schnee geräumt. Schnee wurde bald auch mittels Radladern und großen Lastwägen abtransportiert. Für die Autofahrer ergab sich eine - den Umständen entsprechend - relativ komfortable Situation.
Für Fußgänger haben sich die Dinge leider anders dargestellt.
Der Straße…

Polizei Bayern wird zu Auslandsgeheimdienst

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Das im Jahre 2018 trotz vieler Proteste eingeführte neue Bayerische Polizeiaufgabengesetz PAG wurde auch deshalb so stark kritisiert weil sich die Bayerische Polizei damit faktisch zu einer Geheimdienstbehörde umwandelt.
Dass man dies bei der Bayerischen Polizei selbst auch so sieht konnte man kürzlich einer Stellenanzeige in einer von mir geschätzten I.T. Zeitschrift lesen:


Dort suchte die Bayerische Polizei unter dem Slogan “Weltweit ermitteln - In Bayern leben” nach I.T. Spezialisten. Klar war nur noch nicht zu welchem der zahlreichen Geheimdienste man in Konkurrenz treten würde, dies ist jetzt aber geklärt, man macht nun auch dem BND ( Bundesnachrichtendienst - Zuständig für Auslandsaufklärung ) Konkurrenz.

Dieselskandal - Wie geht man in Traunstein damit um?

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Der Dieselskandal ist seit den Aufdeckungen der US-amerikanischen Umweltbehörde Environmental Protection Agency spätestens seit dem Jahr 2015 auch in Deutschland bekannt geworden.
Bekanntlich hatte man zunächst den deutschen Autohersteller VW illegaler Softwaremanipulationen überführt, dieser hat weltweit mindestens 11 Millionen Dieselfahrzeuge der mit der Motorreihe VW EA189 ausgerüsteten Betrugs-Diesel verkauft, davon allein in Deutschland zusammen mit den Tochter-Marken Audi, Skoda und Seat ca. 2,4 Millionen Stück. Mittlerweile sind auch noch andere deutsche Hersteller in den Skandal verwickelt, die Zahl der illegalen Dieselfahrzeuge dürfte sich also noch deutlich erhöhen.



Im lesenswerten und ständig aktualisierten Wikipedia-Artikel

https://de.wikipedia.org/wiki/Abgasskandal

wird unter anderem darauf hingewiesen, dass aufgrund des Dieselskandals in Europa jährlich etwa 5000 Menschen vorzeitig sterben, weil Dieselautos im realen Straßenverkehr die auf Prüfständen gemessene…

Kriegsmahnmal an der Traunsteiner Kirche St. Georg und Katharina

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Die Renovierung der im Traunsteiner Stadtpark stehenden Kirche “St. Georg und Katharina” wird in diesen Tagen abgeschlossen. Die Renovierung dauerte mehr als ein Jahr, das Dach wurde neu mit Holzschindeln gedeckt, vermutlich wurde auch der Dachstuhl erneuert, die Kirche wurde neu gestrichen und die zahlreichen in die Kirchenmauer eingelassenen Steintafeln wurden behutsam restauriert.


Bauherren waren die “Kirchenstiftung St. Oswald Traunstein” und das “Erzbischöfliche Ordinariat München”. Mitbezahlen durfte - dem Reichskonkordat von 1933 sei Dank - auch der Staat in Form des Landkreises Traunstein und der Stadt Traunstein. Insgesamt sieht die Kirche wieder sehr gepflegt aus.


Im Zuge der Renovierung wurde an der Westseite der Kirche ein neues Kriegs - Mahnmal aufgestellt. Dieses Mahnmal hat die Form eines Würfels. Im Inneren des Würfels sind zwei Bücher aus Metall mit den Namen der Kriegstoten aus den beiden Weltkriegen ausgestellt.




Die 3 geschlossenen Flächen bestehen aus de…

Cop Map - Gegen die DROHENDE GEFAHR

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Die Polizei gehört in Traunstein seit langer Zeit zum gewohnten Bild. Polizeifahrzeuge auf Traunsteins Straßen, Polizeispitzel der Landespolizei in Zivil in Bahnhofsnähe und in den Zügen, seit 2 - 3 Jahren auch die Bundespolizei, ebenfalls in Bahnhofsnähe, die uniformierten Zuträger (Schutzstreife) die seit einem Jahr auf dem Traunsteiner Traundamm Ihren Streifendienst versehen und - nicht zu vergessen - Verfassungsschutzspitzel die bei “verdächtigen” Veranstaltungen wie z.B. dem Ostermarsch der Friedensbewegung stets unauffällig präsent sind.


Nicht jeder war und ist über diese Zustände in Traunstein froh, ich bin der Meinung dass der bekannte Ausspruch “Freiheit stirbt mit Sicherheit” gerade auch in Traunstein zunehmend an aktualität gewinnt, denn spätestens seit der Einführung des Neuen Bayerischen Polizeiaufgabengesetztes ( PAG ) machen sich, wie die überraschend teilnehmerstarken Demonstrationen in München gezeigt haben, immer mehr Menschen ernsthafte Sorgen um die F…