Ein Reisebericht aus Taiwan in Corona-Zeiten

Ein Reisebericht eines Redakteurs einer bekannten Computerzeitschrift zeigt, wie man mit der sogenannten Corona Pandemie umgehen kann wenn man in einem Staat mit einer kompetenten Regierung lebt. Der Autor hat zusammen mit seiner Frau (sie ist Taiwanesin) vom 6. März 2020 bis 15. März 2020 eine Reise nach Taiwan unternommen und berichtet, wie man in Taiwan mit dem Problem umgeht - ganz ohne Geschäftsschliessungen und Einschränkung der Bürgerrechte.

Taiwan
Taiwan Quelle: Wikipedia, CIA World Factbook


Taiwan hat am 14.4.2020 laut Johns Hopkins University nur 393 Corona-Infizierte, Deutschland 130.000, Bayern 33.000 laut RKI. [1]

Vorweg einige Infos zu Taiwan:
In Taiwan leben fast doppelt so viele Einwohner (23,5 Mill.) wie in Bayern (13 Mill.) auf einer Fläche die nur halb so groß ist wie diejenige Bayerns.

Hier der Link zum Reisebericht von c't Redakteur Georg Schnurer, Lesezeit ca. 5 - 7 Minuten:

https://www.heise.de/ct/artikel/Ein-Reisebericht-aus-Taiwan-in-Corona-Zeiten-4692414.html

Die Schilderung zeigt deutlich: Die Einschränkungen der Bürgerrechte mit Ausgangssperren und Kontaktverboten sind offensichtlich nicht geeignet eine Ausbreitung des "Corona-Virus" zu verhindern.

Nun könnte man argumentieren dass Taiwan eine Insel ist und deshalb keine direkten Ländergrenzen besitzt. Taiwan verfügt aber, anders als Bayern, über zahlreiche Häfen. Ausserdem wurden die Grenzen Bayerns schon seit 2015 durch Bundespolizei, "Bayerische Grenzpolizei" und "Bayerische Schleierfahnder" sukzessive immer stärker dichtgemacht. Personelle Ressourcen für ein flexibles Grenz-Gesundheitsmanagement wie in Taiwan waren also bereits vor der "Corona-Krise" vor Ort - nur leider mit den falschen Werkzeugen (Pistolen und automatische Waffen statt Fiebermessgeräte).

Dass die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml, eine Ärztin, die bereits seit 2013 dieses Amt bekleidet offensichtlich überfordert ist sieht man anscheinend jetzt auch in der Bayerischen Staatsregierung ein, denn mit Wirkung vom 24. März 2020 hat man anlässlich der Corona-Pandemie den bisherigen Staatssekretär im Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Gerhard Eck, MdL, für drei Monate mit den Aufgaben eines Staatssekretärs im Staatsministerium für Gesundheit und Pflege betraut.

[1] Sowohl die Zahlen der Johns Hopkins Universität als auch die vom Robert Koch Institut sind mit Vorsicht zu betrachten.

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